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Gebetsecke · Hausaltar · Triptychon
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ – Matthäus 18,20
Ein Hausaltar gibt dem Gebet einen Ort. Wo sonst der Alltag vorbeizieht, entsteht eine kleine Ecke zum Innehalten: ein Bild, ein Licht, ein Moment Stille. Genau dafür sind die Stücke in dieser Kategorie gedacht.
Sie finden hier Hausaltäre und Ikonenschreine aus Holz mit Öllämpchen, klappbare Triptychen sowie ein Kruzifix mit Ikonen und Kerzenglas. Die Motive reichen von der Gottesmutter mit Kind über die Hodegetria bis zu den Erzengeln Michael und Gabriel.
Ein klappbares Triptychon lässt sich zusammenlegen und begleitet Sie auf Reisen oder steht auf dem Nachttisch. Ein größerer Hausaltar findet seinen Platz auf Kommode, Regal oder Fensterbank und bleibt dort das ganze Jahr über sichtbar. Das Öllämpchen oder das Kerzenglas gibt der Gebetszeit ihr eigenes Licht.
So entsteht ein würdevoller Mittelpunkt für die eigene Gebetsecke – und ein christliches Geschenk zu Taufe, Hochzeit, Einzug oder Weihnachten, das bleibt.
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ – Psalm 119,105
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Ein Hausaltar ist kein kleiner Kirchenaltar. Er ist der Platz in der Wohnung, an dem das Gebet einen festen Ort bekommt: eine Ikone, ein Licht, vielleicht ein Kreuz. Mehr braucht es nicht. In der orthodoxen Tradition heißt diese Ecke die schöne Ecke, im katholischen Raum spricht man vom Herrgottswinkel – gemeint ist dasselbe. Wer keinen eigenen Winkel hat, stellt den Hausaltar auf ein Regalbrett. Der Ort macht ihn nicht heilig, die Gewohnheit tut es.
Drei Dinge sprechen für einen Platz: Sie kommen täglich daran vorbei, es ist ruhig genug zum Stehenbleiben, und es steht kein Fernseher daneben. Bewährt haben sich das Schlafzimmer, eine Kommode im Flur oder ein oberes Regalbrett im Wohnzimmer. Vermeiden Sie direkte Sonne und die Luft über der Heizung – Holz arbeitet, und die Ikonenflächen bleichen mit der Zeit aus. In Haushalten mit kleinen Kindern gehört der Altar so hoch, dass das Öllämpchen außer Reichweite bleibt.
Der Hausaltar mit Öllämpchen ist die vollständige Lösung: Ikone, Ablage und Licht in einem Stück, fest an einem Ort. Der Ikonenschrein ist die größere, geschlossenere Form – er wirkt eigenständiger und braucht etwas mehr Fläche. Das Triptychon ist die beweglichste Variante: Es klappt zusammen, passt in die Reisetasche und steht am Urlaubsort genauso wie zu Hause. Wer zum ersten Mal eine Gebetsecke einrichtet, fährt mit dem Triptychon am günstigsten und ist trotzdem vollständig ausgestattet.
In das Gläschen kommt Wasser, darauf eine dünne Schicht Olivenöl oder Lampöl, dann der Schwimmdocht. Die Flamme soll klein bleiben; eine hohe Flamme rußt und schwärzt das Holz darüber. Viele Familien zünden das Lämpchen nur zum Gebet an, sonntags oder an Festtagen – das ist üblich und völlig ausreichend. Lassen Sie eine offene Flamme nie unbeaufsichtigt brennen. Wer das nicht sicherstellen kann, nimmt ein LED-Teelicht; die Wirkung im Raum ist erstaunlich ähnlich.
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