Geburt Christi – Gott wird Mensch
Das Weihnachtsgeheimnis ist größer als winterliche Stimmung: Der ewige Sohn Gottes nimmt unsere Menschlichkeit an, wird in Armut geboren und bringt Licht in die tiefste Dunkelheit.

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“
Weihnachten sagt nicht nur, dass Gott uns eine Botschaft sendet. Gott selbst kommt und teilt unser Leben.
Das Kind in der Krippe ist wahrer Gott und wahrer Mensch – verletzlich, nah und doch der Herr der Schöpfung.
25. Dezember oder 7. Januar – warum zwei Daten?
Alle orthodoxen Christen feiern dieselbe Geburt Christi. Der Unterschied liegt im Kalender. Gemeinden nach dem neuen Kalender begehen das Fest am 25. Dezember 2026. Kirchen und Klöster nach dem alten julianischen Kalender – darunter der Heilige Berg Athos – feiern den kirchlichen 25. Dezember am 7. Januar 2027 des bürgerlichen Kalenders.
Es handelt sich nicht um zwei verschiedene Weihnachtsfeste und auch nicht um eine unterschiedliche Lehre. Der Abstand entsteht aus den gegenwärtig 13 Tagen Differenz zwischen julianischem und gregorianischem Kalender. Unser orthodoxes Kirchenjahr zeigt die wichtigsten Feste in beiden Rhythmen.
Die Mitte des Festes: Der Schöpfer wird Geschöpf
Der Prolog des Johannesevangeliums nennt Christus das ewige Wort, durch das alles geworden ist. Dieses Wort wird Fleisch. Gott rettet den Menschen nicht aus sicherer Entfernung. Er nimmt Leib, Zeit, Müdigkeit, Tränen und Sterblichkeit an – alles außer der Sünde.
Darum ist die Krippe bereits ein Zeichen der tiefsten Solidarität Gottes. Christus wird außerhalb bequemer Räume geboren. Hirten, die am Rand der Gesellschaft stehen, hören die Botschaft zuerst. Fremde Weise kommen von weit her. Weihnachten öffnet die Tür zugleich für Arme und Suchende, für Israel und die Völker.
„Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.“
Lukas 2,11Was die orthodoxe Weihnachtsikone erzählt
Im Zentrum liegt das Kind in einer dunklen Höhle. Seine Windeln erinnern in vielen Ikonen bereits an die Leinentücher des Grabes. Weihnachten und Ostern gehören zusammen: Der Sohn kommt in unsere Dunkelheit, um den Tod zu überwinden.
Die Gottesmutter ruht nahe beim Kind, oft in stiller, nachdenklicher Haltung. Engel verkünden, Hirten hören, Weise folgen dem Stern. Josef sitzt am Rand und ringt mit Zweifel. Hebammen bezeugen durch das Bad des Kindes seine wirkliche Menschlichkeit. Die ganze Schöpfung antwortet: Himmel, Erde, Tiere, Menschen und Sterne.
Gold, Weihrauch und Myrrhe – drei Gaben, ein Bekenntnis
Matthäus erzählt, dass die Weisen dem Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe darbringen (Matthäus 2,11). Die kirchliche Auslegung erkennt darin ein dreifaches Bekenntnis.
Das Fest von innen her feiern
Geschenke und gemeinsames Essen können Ausdruck der Freude sein. Sie tragen das Fest, wenn sie aus der Begegnung mit Christus und miteinander hervorgehen.
Zeichen, die auf das Geheimnis verweisen
Ein christliches Geschenk ist am stärksten, wenn es nicht nur dekoriert, sondern an Christus erinnert und zum Gebet einlädt.
Wer zu Weihnachten etwas Bleibendes schenken möchte, wählt am besten ein Zeichen, das auch nach den Feiertagen seinen Platz behält. Eine vergoldete Festikone der Geburt Christi erzählt die ganze Weihnachtsgeschichte auf einer Tafel – vom Stern über der Höhle bis zu den Weisen, die ihre Gaben bringen. Im Licht einer Kerze beginnt der Goldgrund zu leuchten, und aus Schmuck wird ein Ort des Gebets. Ein Weihrauch-Geschenkset mit Brenner holt den Duft der Christmette in die eigene Wohnung: Der Messingbrenner räuchert ohne Kohle, die Holzbox mit Kreuz hält neun Duftsorten bereit. Und ein Kruzifix mit Ikonen und Kerzenglas verbindet Krippe und Kreuz – das Kind von Bethlehem ist derselbe, der sein Leben für uns hingibt.
Ein Duft, ein Licht, eine Ikone – und Raum für das Wesentliche
Entdecken Sie die vergoldete Ikone der Geburt Christi, Weihrauch-Geschenksets mit Brenner und christliche Geschenke für die Feier der Geburt Christi.